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Unsere Betriebszweige:

Mutterkühe

Wir halten unsere 6 Mutterkühe auf artgerechte, natürliche Art. Sie dürfen ihre Hörner tragen. Alles, was sie fressen, wächst auf unserem Hof, auch Ergänzungsfutter für den Winter. Die Kälber trinken die Milch ihrer Mütter und fressen von klein auf Gras und Heu zusammen mit ihnen. Mit 10 Monaten werden sie schlachtreif und machen Platz für ein weiteres Kälbchen ihrer Mutter. Als Bio-Naturabeef gelangen sie auf den Markt. Es ist uns ein Anliegen, die Herde so zu halten, dass noch eine Beziehung zu jedem Tier möglich ist.

Berg-Ackerbau

Äcker an Hängen, auf Eggen und Hügeln waren lange ein Wahrzeichen des Napfgebiets und des Emmentals. Wir möchten diese Tradition weiter pflegen und vielseitige Ackerkulturen im Kleinen nicht der Rationalität des modernen Ackerbaus opfern. Bei uns wachsen Hafer, Urdinkel, Gerste und Triticale, sowie Kartoffeln und Futterrüben in einer 4-jährigen Fruchtfolge, welche als einzige Düngung vor der ersten Frucht etwas Mist braucht. Je nach Lage des Ackers setzen wir noch den Bergpflug mit Seilwinde oder Pferde ein, um den Boden zu schonen. Wo der Mähdrescher nicht hinkommt, binden wir das Getreide in Garben und dreschen es in der Scheune.

Hochstamm-Obst

Dieser 80-jährige Birnbaum gibt jedes Jahr 1 Tonne Früchte! Müssen wir solchen Wundern der Natur nicht mit mehr Ehrfurcht begegnen als die moderne Landwirtschaft? Solche Bäume verschwinden immer mehr aus der Landschaft, oder ihre Früchte werden nicht mehr geerntet. Wir nehmen uns Zeit für solche Bäume. Da ihre Äpfel, Birnen oder Kirschen nicht alle gleichzeitig reif werden, ernten wir sie über eine längere Zeitspanne hinweg. Aus ihnen wird Süssmost, Konfitüre, Dörrobst und etwas Tafelobst. Wir scheuen den Aufwand nicht, Sterilisiergläser zu füllen oder Früchte zum Dörren zu rüsten. Denn was die Natur uns zum Essen gibt, sollten wir dankbar nutzen und nicht wegwerfen.

Kräuter

Wir produzieren etwas Tee-Kräuter für die Napfkräuter GmbH, Hergiswil. Kräuter sind eine äusserst rentable Nutzung kleiner Flächen. Die Kulturen faszinieren durch ihren Anblick und ihren Geruch. Es entstehen Lebensräume für viele Insekten, die sonst nur noch selten anzutreffen sind, besonders wenn die Kräuter blühen. Die Arbeit damit darf nicht unter-schätzt werden und kann nicht nur mechanisch erledigt werden. Sich am Boden knieend durch ein fein duftendes Feld hindurcharbeiten hat aber durchaus seine Reize.

Naturschutz

Naturschutz und Förderung der Biodiversität betrachten wir als wichtigen Bereich unseres Biobetriebs. Es geht dabei um die Pflege und Erhaltung der Grundlage für eine nachhaltige Landwirtschaft und Agrikultur. Wir dürfen nicht nur von Mutter Erde nehmen, sondern müssen ihr auch geben. Deshalb betreiben wir die Landwirtschaft so, dass möglichst viele Tiere und Pflanzen am Leben bleiben. Wir achten auf Artenvielfalt, sorgen für bedrohte Tiere und Pflanzen, werten Waldränder auf, lassen Blumen auf den Wiesen blühen und setzen uns ein für einen gesunden Lebensraum für alle. Als Dank dafür im Frühling immer wieder den Kuckuck rufen zu hören, ist ein einmaliges Erlebnis.